Über LAND(SCHAFFT) KUNST

Impressionen LANDSCHAF(F)TKUNST II

Impressionen LAND(SCHAFFT) KUNST II

Erfolg und Zustimmung des Dorfes der ersten beiden Ausstellungen gibt ihnen Recht und Raum: über 20 Künstler aus Berlin, Brandenburg und dem Bundesgebiet stellen in dem knapp 60 Einwohner zählenden Dorf im Havelland aus. Deshalb wird diese Ausstellung in erweiterter Form, nun getragen und unterstützt von dem neu gegründeten Förderverein LAND(SCHAFFT) KUNST III als Biennale vom Anfang bis Ende Juni 2010 durchgeführt. Wieder stehen in diesem Frühsommer neue Schauplätze zur Verfügung. Scheunen, Vorgärten, das Feuerwehrhäuschen, ein altes Bauernhaus, entleerte Stallungen, eine Plakatwand, das Atelierhaus, die Dorfstraße, die ehemaligen Backhäuser, ein zur Galerie umgebautes Stallgebäude, und weitere Wohnhäuser verwandeln sich für drei Wochen zu einer Open Air Galerie. LAND(SCHAFFT) KUNST III bietet auch 2010, 70 km vor den Toren von Berlin und Potsdam, eine Plattform, den ländlichen Rahmen für so arrivierte Künstler wie Hans Scheib, Peter Herrman, Lutz Friedel, Rein- hard Stangl und Ulrike Hogrebe zur Verfügung zu stellen.

Arbeiten der Künstler in Neuwerder

Arbeiten der Künstler in Neuwerder

Im Vorfeld der nächsten Ausstellung mehrere Künstler in Neuwerder ihre Werke eigens für LAND(SCHAFFT) KUNST III erschaffen. Sie arbeiten und wohnen für drei Wochen vor Ort und geben dabei den Besuchern die Möglichkeit die Entstehung der Kunstwerke zu verfolgen. u.a. Ernst Baumeister, Hans Scheib und Robert Weber werden an Holzstämmen arbeiten und daraus Skulpturen erschaffen. Große Stämme werden zur Verfügung stehen und geben so den Besuchern einen eindrücklichen Einblick in den Schaffensprozeß der Bildhauer und lassen de Entstehung einer Skulptur spürbar nachvollziehen.

Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Positionen und es entstehen spannungsreiche Arbeiten sowohl für die Innerräume, wie auch für den Außenraum, für den Kastanienweg, der durch das Dorf unbefestigt läuft..

Mehrere eigens dafür eingeladene Künstler reagieren auf die vorgefrundene besondere Dorfstruktur und werden Objekte der Poesie, des Alltags und für die Augen zum Sehen und zum Lesen erschaffen. Dabei entsteht eine Interaktionen zwischen dem Besucher einerseits, aber auch in der Abfolge zwischen den unterschiedlichen Sprachen der beteiligten Künstler, z.B. RAND-Bemerkungen’. Ein Teil der Dorfstrasse Neuwerders ist Anlass und Spielwiese Künstlers Jan Beumelburg. In seinen ‚RAND-Bemerkungen’ wird das Thema ‚Landschaft’ mittels Positionsmarkierungen und am Wegesrand stehender Lesetafeln ins poetisch Uferlose durchdekliniert. Von Gestrüpp und langen Fußwegen wird die Rede sein, aber auch von Obstgärten und Sonnenuntergängen…

LANDSCHAF(F)TKUNST findet auch in den Räumen statt

LAND(SCHAFFT) KUNST findet auch in den Räumen statt

Des Weiteren ist eine Sonderpräsentation des Schriftstellers, Kurators und Kritikers Walter Aue geplant, der in Strodehne eine Kunstscheune betreibt und viele Künstlertexte verfasst hat. Eine Auswahl seiner Texte wird den Werken der verschiedenen Künstler gegenübergestellt. Dabei entsteht eine Installation, die einem meditativen Raum gleicht, mit einer Aura , die den Blick des in diesem Jahr 80 werdenden kreativen Zeitgenossen zeigt, wie er mit den Mitteln der Schrift seine Welt- und Bilderfahrung in philosophische Texte fasst…